KURS 🎓 FLANKE
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Hintergrund & Problematik
Die seitliche Rumpfmuskulatur – die Flanke – spielt eine zentrale Rolle in der Beweglichkeit von Rippen, Lendenwirbelsäule, Becken und Hüfte. Bei vielen Menschen ist diese Muskelkette aufgrund von:
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langem Sitzen
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einseitigen Bewegungsmustern
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verkürzten Hüft- und Rippenmuskeln
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fehlender seitlicher Beweglichkeit
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Schonhaltungen durch Schmerzen
deutlich verkürzt und in ihrer Funktion eingeschränkt.
Hauptursachen
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Verkürzungen der seitlichen Rumpf- und Beckenmuskulatur
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Dysbalancen zwischen Beuge- und Streckmuskulatur
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mangelnde Bewegungsamplitude im Oberkörper (Seitneigung, Rotation)
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Störungen in der funktionellen Muskelkette zwischen Rippen – Flanke – Becken – Knie
Die Folge
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Einschränkungen in Seitneigung, Atmung, Hüftbeweglichkeit
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kompensatorische Bewegungen in Knie, Hüfte oder LWS
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Schmerzen im unteren Rücken, zwischen den Schulterblättern oder an der Hüfte
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Instabilität im Gangbild und reduzierte Rumpfkontrolle
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erhöhte Belastung der Kniegelenke durch fehlerhafte Beinachse
Die Übung Flanke – Knie nach aussen wirkt direkt auf diese Verkettungen und schafft Länge in einer häufig vernachlässigten Muskelkette.
Ziel des Kurses
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Wiederherstellung der funktionellen Länge der seitlichen Rumpf- und Beckenmuskulatur
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Verbesserung der Beweglichkeit von Rumpf, Hüfte und Rippen
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Normalisierung der Beinachse durch Aussenrotation (Knie nach aussen)
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Reduktion von Rücken-, Hüft-, Knie- und Rippenbeschwerden
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Schulung der Körperwahrnehmung für seitliche Bewegungen
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Stabilisierung des Oberkörpers im Alltag (Gehen, Drehen, Bücken)
Übungsprinzip
Gemäss biokinematischem Trainingsprinzip:
LÄNGE – ANSTRENGEN – WAHRNEHMEN – UMBAUEN
(Grundprinzip des biokinematischen Muskeltrainings )
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Die Übung bringt die seitliche Muskelkette in maximale Länge.
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In dieser Grenzposition wird gegenläufig angestrengt, ohne die Länge zu verlieren.
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Dadurch entsteht eine gezielte Reizung der Mechanorezeptoren, welche den Muskel zum Umbau in die Länge anregt.
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Anstrengung erfolgt in der Endposition, nicht in der Bewegung dorthin.
Kursinhalte
Theoretischer Teil
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Aufbau und Funktion der seitlichen Muskelkette (Flanke – Rippen – Becken)
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Zusammenhang von Muskelverkürzung und Gelenkbeschwerden
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Bedeutung der Seitneigung für Rumpfstabilität und Atmung
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Einfluss der Beinachse (Knie nach aussen) auf Hüfte & Rücken
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Biokinematisches Muskelprinzip: Länge statt Krafttraining
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Schmerzlogik: Warum verkürzte Muskeln Schmerzen erzeugen können
Praktischer Teil
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Selbsttests zur Beweglichkeit der Flanke (Seitneigung, Rippenbewegung)
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Vorbereitung: Atemmobilisation & Beckenposition
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Hauptübung: Flanke – Knie nach aussen
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Varianten (stehend / kniend / mit Wandkontakt)
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Partner- und Einzelkorrekturen
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Integration in Alltagssituationen (Gehen, Aufrichten, Arbeiten)
Erwartete Effekte
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Spürbare Verlängerung der seitlichen Rumpfmuskulatur
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Verbesserung der Oberkörper-Seitneigung
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Entlastung der LWS sowie der Zwischenrippenräume
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Reduzierung von Hüftzug, Knieeinwärtsstellung und Beckenschiefstand
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Bessere Atmung durch beweglichere Rippen
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Verbesserung des Gangbildes
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Reduktion muskuloskelettaler Schmerzen im Alltag
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neue Bewegungsfreiheit, oft unmittelbar nach der Übung
Besonderheiten
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Die Übung ist auch für Personen mit Rücken- oder Hüftproblemen gut geeignet.
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Sie ist einfach, aber in der Endposition sehr intensiv, was gewollt ist.
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Das Knie-nach-aussen dient der Ausrichtung der funktionellen Muskelkette.
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Die Atmung vertieft den Effekt: Jede Ausatmung erlaubt mehr Länge.
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Keine Dehnung im klassischen Sinn – es ist aktives Muskeltraining in der Länge.