KURS 🎓 FERSENSITZ
Was dich erwartet:
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1x im Monat, ein kostenloses Webinar
Hintergrund & Problematik
Hauptursachen sind:
- Verkürzt Muskulatur in den Oberschenkeln, Waden und Fussmuskeln durch langes Sitzen, einseitige Belastung oder ungeeignetes Schuhwerk
- Muskuläre Dysbalancen zwischen Vorder- und Rückseite der Beinmuskulatur
- Eingeschränkte Beweglichkeit der Fuss- und Kniegelenke, oft durch zu wenig bodennahes Sitzen und fehlende Dehnung im Alltag
Die Folge:
- Beeinträchtigung der funktionellen Muskelketten vom Fuss bis zur Hüfte
- Erhöhte Belastung für Knie- und Hüftgelenke, Risiko für Arthrose und Fehlstellungen
Einschränkungen bei alltäglichen Bewegungen wie Knien, Hocken oder Treppensteigen
2. Ziel des Kurses
- Wiederherstellung der Muskellänge in den Beinen und Füssen
- Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit in Sprunggelenk, Knie und Hüfte
- Förderung der gesunden Muskelbalance zwischen Vorder- und Rückseite der Beine
- Schmerzprophylaxe und Reduzierung bestehender Beschwerden
3. Übungsprinzip
- Aktives Muskellängentraining nach biokinematischen Prinzipien: Muskulatur wird nicht passiv gedehnt, sondern durch aktive Ansteuerung in die Länge trainiert
- Arbeit mit funktionellen Muskelketten – nicht nur ein Muskel, sondern ganze Bewegungsabläufe werden optimiert
- Langsame, kontrollierte Bewegungen bis zur individuellen Grenzposition, ohne ruckartige Dehnung
4. Kursinhalte
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Theoretischer Teil:
- Einführung in die Biokinematik und Funktionsweise der Muskelketten
- Anatomische Grundlagen von Fuss-, Knie- und Hüftgelenk
- Ursachen muskulärer Verkürzungen und Dysbalancen
- Zusammenhang zwischen Muskellänge und Gelenkgesundheit
Praktischer Teil:
- Angeleitete Durchführung der Fersensitz-Übung
- Varianten und Anpassungen für unterschiedliche Beweglichkeit
- Partnerübungen zur Korrektur und Wahrnehmung
- Eigenkontrolle und Integration in den Alltag
- Einführung in die Biokinematik und Funktionsweise der Muskelketten
5. Übungsbeispiel
- Aus dem Kniestand langsam mit dem Gesäss auf die Fersen setzen
- Fussrücken liegt am Boden, Zehen nach hinten gestreckt
- Knie, Hüfte und Oberkörper in einer Linie ausrichten
- Hände locker auf den Oberschenkeln ablegen, Schultern entspannen
- Position 20–60 Sekunden halten, dabei ruhig und tief atmen
6. Erwartete Effekte
- Dehnung und Entspannung der Oberschenkelvorderseite und Fussrücken
- Verbesserung der Beweglichkeit in Sprunggelenk, Knie und Hüfte
- Förderung der Durchblutung in Beinen und Füssen
- Reduzierung von Knieschmerzen und Entlastung der Lendenwirbelsäule
7. Besonderheiten
- Bei akuten Knieverletzungen oder Operationen nur nach Rücksprache mit Fachperson durchführen
- Anfänger nutzen ggf. ein Kissen oder eine Decke zwischen Fersen und Gesäss
- Fortgeschrittene können den Oberkörper sanft nach hinten lehnen, um die Dehnung zu intensivieren
8. Illustrierte Schritt-für-Schritt-Anleitung mit Korrekturtipps
Schritt 1:
- In den Kniestand kommen, Füsse parallel, Fussrücken flach auf dem Boden
- Korrekturtipp: Achte darauf, dass die Zehen nicht seitlich wegknicken
Schritt 2:
- Gesäss langsam Richtung Fersen absenken
- Korrekturtipp: Knie in Linie mit Hüfte halten, nicht nach aussen drücken lassen
Schritt 3:
- Hände entspannt auf den Oberschenkeln ablegen, Oberkörper aufrecht
- Korrekturtipp: Bauch leicht anspannen, Schultern locker
Schritt 4 (optional):
- Für mehr Intensität Oberkörper leicht nach hinten lehnen
- Korrekturtipp: Nicht ins Hohlkreuz fallen, Spannung in der Körpermitte halten
Schritt 5:
- Ruhig atmen, 20–60 Sekunden halten, dann langsam lösen